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Die Synagoge und ihre Rabbiner. Rostock 1902 - 1938
The Synagogue and its Rabbis. Rostock 1902 - 1938

Die Synagoge und ihre Rabbiner. Rostock 1902 - 1938 Modellnachbau der Rostocker Synagoge

Diese Broschüre - erschienen in deutscher und englischer Sprache - beschäftigt sich mit der wechselvollen Geschichte der Rostocker Synagoge und ihrer Rabbiner.

Am 14. September 1902 weihte Landesrabbiner Dr. Fabian Feilchenfeld die in der Augustenstraße 101 erbaute Synagoge ein. Dieser vom Architekten Prof. Ludwig Levy entworfene Bau spiegelte das gewachsene Selbstbewusstsein der jüdischen Gemeinde der Hansestadt Rostock wider. Mit 350 Plätzen war der Bau die größte und repräsentativste Synagoge im Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Sie war durch Gottesdienste, religiöse Feiern und viele innergemeindliche Aktivitäten Zentrum eines lebendigen jüdischen Lebens. Mit der Verfolgung der jüdischen Bevölkerung im NS-Staat wurde die Synagoge zunehmend zum Fluchtpunkt einer immer kleiner werdenden Gemeinde. Diese letzte Möglichkeit selbstbestimmten Gemeindelebens endete in der Reichspogromnacht. Am 10. November 1938 wurde die Rostocker Synagoge niedergebrannt, danach mußte die Ruine verkauft werden. Wahrscheinlich im Jahr 1944 wurde das Grundstück von einer Bombe getroffen und auch die Ruine zerstört.

Autoren: Frank Schröder, Steffi Katschke * 40 Seiten mit 12 schwarz-weißen Abbildungen,
Schutzgebühr 6 €


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