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100 jüdische Persönlichkeiten aus Mecklenburg-Vorpommern.

Als Rabbiner, Gemeinderepräsentanten, Künstler, Politiker, Unternehmer, Juristen, Mediziner, Wissenschaftler, Erfinder, Lehrer haben sie die Entwicklung nicht nur Mecklenburg-Vorpommerns, sondern auch die des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und dann des Deutschen Kaiserreiches und der Weimarer Republik mitgeprägt.

Zu den Porträtierten gehören Persönlichkeiten, die heute in jedem Lexikon zu finden sind, wie der Autoerfinder Siegfried Marcus (Malchin) oder der Internist Oscar Minkowski (Greifswald), aber auch Persönlichkeiten der lokalen Geschichte, wie der Branddirektor David Davidsohn (Demmin) oder die Geburtshelferin Hedwig von Goetzen (Rostock).

Zwischen dem Geburtsdatum des Ältesten, des 1723 geborenen Medailleurs Jacob Abraham, und des Jüngsten, des 1924 geborenen Historikers Yaakov Zur, liegen zweihundert Jahre. Es sind zwei Jahrhunderte, die für Juden in Deutschland von entscheidender Bedeutung waren: im beginnenden 18. Jahrhundert sind sie noch Entrechtete, an der Wende zum 19. Jahrhundert beginnt ihr Kampf um Emanzipation und Gleichberechtigung, die sie schließlich endgültig und fast vollständig erst im ausgehenden 19. Jahrhundert erreichen. Die Anfänge des 20. Jahrhunderts erleben sie als selbstbewußte deutsche Staatsbürger jüdischen Glaubens.

Rostock 2003. 174 Seiten, Schutzgebühr 8 €

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