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Neuigkeiten und aktuelle Veranstaltungen

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Veranstaltungen des Max-Samuel-Hauses
Oktober - November 2017





Donnerstag, 2. November um 18.30 Uhr
Vortrag
Prof. Andor Izsák: „Geachtet und Geächtet. Die Orgel in der Synagoge“

Eintritt: 8,00 € / 6,00 € (Jugendliche unter 18 Jahren und Studenten)

Prof. Andor Izsák spricht zum Einfluss der evangelischen Kirchenmusik auf die musikalische Begleitung des jüdischen Gebets in der Synagoge. Er wird einige Beispiele dazu auf dem Flügel vorstellen.
Prof. Andor Izsák wurde 1944 in Budapest geboren und studierte an der Franz-Liszt-Musikakademie. Bereits zu Studienzeiten war er Organist an der Budapester Dohány-Synagoge, der größten Synagoge Europas. Nach langjähriger Tätigkeit als Dozent am Béla-Bartók-Konservatorium und an der legendären Fodor-Musikschule sowie als Chor- und Operndirigent siedelte Andor Izsák nach Deutschland über.
Aus der intensiven Beschäftigung mit jüdischer Musik (Kompositionstätigkeit, Lehre, Forschung und Aufführungen mit namhaften Vertretern der synagogalen Musik aus aller Welt) ging 1988 das Europäische Zentrum für Jüdische Musik hervor, das 1992 unter seiner Leitung ein Institut der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover wurde und in der Villa Seligmann beheimatet ist. 2003 wurde Andor Izsák auf die Professur für Synagogale Musik berufen.


Prof. Andor Izsak©Micha Neugebauer



Donnerstag, 26. Oktober um 18.00 Uhr
Eröffnung der Ausstellung
"Das Musikerpaar Hanning Schröder und Cornelia Auerbach"

Die Ausstellung im Max-Samuel-Haus zeigt Leben und Werk der beiden Künstler Cornelia (1900-1997) und Hanning Schröder (1896-1987).
Cornelia Auerbach erlernte früh das Klavierspiel und erhielt später Unterricht bei Max Reger. Sie gilt als erste promovierte Musikwissenschaftlerin Deutschlands. 1900 in Breslau geboren, heiratete sie nach dem Studium und ihrer Promotion 1929 den Komponisten Hans Schröder. Er war der jüngste Sohn des Schiffskapitäns und späteren Kalkbrennereibesitzers Robert Schröder aus Rostock.
Die Nationalsozialisten verboten beiden ab 1933, ihre Berufe auszuüben – Cora, weil sie sie als Jüdin verfolgten, Hanning, weil er moderne, als „entartet“ verfemte Musik komponierte.
Cora Schröder tauchte mit der gemeinsamen Tochter Nele unter. Dank des Darguner Pastors Rienau konnten sie ab 1943 mit einer Tarnidentität als Organistin und Chorleiterin unentdeckt überleben. Hanning Schröder versteckte 1944/45 das jüdische Ehepaar Rewald in seinem Berliner Haus. Aus diesem Grund ehrte die Gedenkstätte Yad Vaschem Hanning Schröder 1978 als „Gerechten unter den Völkern“.

Das Max-Samuel-Haus nimmt mit der neuen Ausstellung auch an der Langen Nacht der Museen teil:
Samstag, 28. Oktober 18-24 Uhr, Führungen 20 Uhr und 22 Uhr

Den Gesamtplan zur Langen Nacht der Museen in Rostock finden Sie hier.


Plakat Ausstellung: Das Musikerpaar Hanning Schröder und Cornelia Auerbach


Allgemeine Informationen zur Ausstellung


Ausstellungszeitraum: 26. Oktober 2017 - 4. April 2018
   
Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag 10.00 - 16.00 Uhr und nach Absprache
   
Führungen: Mittwoch, 01.11.2017 um 17.00 Uhr
  Dienstag, 21.11.2017 um 17.00 Uhr
  Donnerstag,07.12.2017 um 17.00 Uhr
  Dienstag, 09.01.2018 um 17.00 Uhr
  Sonntag, 21.01.2018 um 15.00 Uhr
  Sonntag, 04.02.2018 um 15.00 Uhr
  Donnerstag,22.02.2018 um 17.00 Uhr
  Sonntag, 04.03.2018 um 15.00 Uhr
  Dienstag, 20.03.2018 um 17.00 Uhr
   
Kuratoren: Steffi Katschke, Dr. Ulf Heinsohn
   
Eintritt: zur Ausstellung: 3,-€ • bei Führungen: 5,-€
  (für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren freier Eintritt)
   
  Führungen für Gruppen sind auf Anfrage möglich. Bitte sprechen Sie uns an!


 
 
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