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Neuigkeiten und aktuelle Veranstaltungen

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Veranstaltungen des Max-Samuel-Hauses
August - September 2020





Aufgrund der Hygiene- und Abstandsregeln möchten wir Sie um Verständnis bitten, sollte es zu Wartezeiten beim Besuch der Ausstellung kommen (es dürfen nur zeitgleich 6 Personen die Ausstellungsräume betreten).
Tragen Sie den Mund-Nasen-Schutz und achten Sie auf Ihre Händedesinfektion (Desinfektionsmittel steht bereit).





Vortrag
Gunnar Mokosch
„Die Ritualmordlegende in faschistischer Propaganda“
Dienstag, 29. September um 18.30 Uhr
Eintritt: 5,00 € (unter 18 Jahre frei)

Aufgrund der Abstands- und Hygieneregelungen bitten wir Sie um Voranmeldung
(0381/492 32 09, info@max-samuel-haus.de)

Einer der ältesten Verleumdungen der Juden ist der Ritualmord. Dieser aus dem Mittelalter stammenden Legende zufolge ermorden Juden christliche Jungen um ihres Blutes willen. Wie zuvor die christlichen Kirchen machten auch die Nazis und die italienischen Faschisten ausgiebigen Gebrauch des Ritualmordvorwurfs in ihrer Hetze gegen die Juden. Vor diesem Hintergrund ist die vielfach beschworene Unterscheidung zwischen christlichem Antijudaismus und neuzeitlichem Antisemitismus wenig haltbar.
Gunnar Mokosch ist Doktorand im Fach Politikwissenschaft an der US-amerikanischen Brown University. Zusammen mit dem Anthropologen und Historiker David I. Kertzer veröffentlichte er mehrere wissenschaftliche Schriften zur antisemitischen Propaganda im Dritten Reich und im faschistischen Italien.

Podcast zur Veranstaltung: http://maxsamuelhaus.umlauts.de/


Martyrium des Simon von Trent, Darstellung aus der Nürnberger Weltchronik von Hartmann Schedel 1493




Aktuelle Ausstellung:
"Das gelobte Land der Moderne - deutsche Reisefotografie zwischen Aleppo und Alexandria"
eine Ausstellung des Gustaf-Dalman-Instituts der Universität Greifswald im Max-Samuel-Haus
9. Juni 2020 - 13. Oktober 2020, Dienstag bis Freitag 10 bis 16 Uhr und nach Absprache

Gustaf Dalman hielt nicht viel von Knipsern. Wenn der deutsche Palästinakundler ab 1899 zwischen Aleppo und Alexandria unterwegs war, ließ er sich Zeit. Er beobachtete, griff zum Notizbuch und zur Kamera: sachlich, stilvoll, immer auf Augenhöhe mit seinem Gegenüber, sei es nun ein Mensch oder ein Klappspaten. Bis zu seinem Tod im Jahr 1941 sammelte Dalman – in der nach ihm benannten Sammlung an der Universität Greifswald – rund 20.000 eigene und fremde Fotografien einer Kulturlandschaft auf dem Sprung zur Moderne.
Dieser europaweit einmalige Bestand wird mit dem Projekt "Das gelobte Land der Moderne" von der Theologin und Kunsthistorikerin Karin Berkemann, Kustodin der Dalman-Sammlung, erstmals umfassend bildwissenschaftlich ausgewertet – und verglichen mit den Aufnahmen deutscher Reisender ab 1948, nach der Gründung des Staates Israel. Manche suchten hier mit der Kamera das Altertümliche, andere die Zeichen einer neuen Zeit. Quer durch die Jahrzehnte fügen sich die Fotografien heute zur vielschichtigen Topografie einer Region, die drei Weltreligionen und ungezählten Kulturgläubigen als heilig gilt.
Einen ersten Blick auf das Projekt bietet die neue virtuelle Ausstellung, die das Dalman-Institut mit DDB Studio (Deutsche Digitale Bibliothek) umsetzen konnte. Für Sommer 2020 ist die Herausgabe eines gleichnamigen Buchs (Jovis-Verlag) sowie in der Folge eine analoge Ausstellung zum Thema geplant: im Max-Samuel-Haus Rostock sowie im Alfried-Krupp-Wissenschaftskolleg Greifswald.

Flyer zur Ausstellung
Podcast zur Ausstellung: http://maxsamuelhaus.umlauts.de/
Link zur virtuellen Ausstellung: https://ausstellungen.deutsche-digitale-bibliothek.de/dalman/
Interview zur virtuellen Ausstellung: https://theologie.uni-greifswald.de/institute/gustaf-dalman-institut/gd/ausstellung/


Plakat - Reisefotografie




Allgemeine Informationen zur Ausstellung


Ausstellungszeitraum: 9. Juni 2020 - 13. Oktober 2020
   
Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag 10.00 - 16.00 Uhr und nach Absprache
   
Kuratorin: Dr. Karin Berkemann, Kustodin der Gustaf-Dalman-Sammlung,
  Theologische Fakultät der Universität Greifswald
   
Führungen: Freitag, 21.08.2020 um 17.00 Uhr
  Freitag, 04.09.2020 um 17.00 Uhr
  Dienstag, 15.09.2020 um 17.00 Uhr
  Freitag, 02.10.2020 um 17.00 Uhr
  Dienstag, 13.10.2020 um 17.00 Uhr
   
Führungen werden begleitet durch: Steffi Katschke, Dr. Ulf Heinsohn
  Wir bitten Sie, aufgrund der Abstandsregeln, um Voranmeldung.
  Es dürfen nur sechs Besucher an einer Führung teilnehmen.
   
Eintritt: zur Ausstellung: 3,-€ • bei Führungen: 5,-€
  (für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren freier Eintritt)
   





 
 
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