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Neuigkeiten und aktuelle Veranstaltungen

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Veranstaltungen des Max-Samuel-Hauses
November 2017





Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass aufgrund der Erkrankung eines Künstlers das Konzert am kommenden Freitag, 17.11. um 18.30 Uhr ausfallen muss.
Es wird verschoben auf: Dienstag, 5. Dezember um 18.30 Uhr / Einlass: 17.30 Uhr.
Wir bitten um Ihr Verständnis.


Konzert
Duo Kalinowsky mit „Mizmor – Der vergessene Gesang“
Freitag, 17. November, verschoben auf Dienstag, 5. Dezember
Einlass: 17.30 Uhr / Beginn: 18.30 Uhr

Eintritt: 10,00 € / 8,00 € (Jugendliche unter 18 Jahren und Studenten)

Das Projekt „Das Lied der Mirjam“, das jüdischen komponierenden Frauen gewidmet ist, war das erste in der Trilogie, die später durch das Projekt „Jewish Prayer“ erfolgreich fortgesetzt wurde. Im Fokus dieses Projektes stehen die jüdische Liturgie und die Musik der Synagoge. Der Projektzyklus wird nun mit dem Programm „Mizmor – Der vergessene Gesang“ vervollständigt.
Im besonderen Fokus dieses Programms stehen Werke jener Komponisten, die vom Pariser Verlag „Mizmor“ Anfang des 20. Jahrhunderts publiziert wurden.
Gemeinsam mit dem Publikum entdeckt das Duo die faszinierende Vielfältigkeit jüdischer Musik, in der „Weltliches und Geistliches eng beieinander stehen, sich - wie in der Religion und im Leben Israels - mischen und oft miteinander verschmelzen“ (Edmond Fleg).
In der Zeit der jüdischen kulturellen Renaissance der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts, dem der Holocaust ein Ende setzte, entstanden Musikgesellschaften und Vereine in vielen Ländern, die zur Entwicklung, Förderung und Verbreitung jüdischer Musik durch Publikationen der eigenen Verlage beitrugen. Der 1933 durch Leon Algazi und Vladimir Dyck in Paris gegründete Musikverlag „Mizmor“ publizierte in erster Linie Werke von jüdisch-französischen Komponisten. Viele von ihnen sind heute in Vergessenheit geraten, so wie der 1943 in Auschwitz ermordete Komponist Vladimir Dyck (1882-1943), deren Werke die einzigartige Verschmelzung der ashkenasischen und der sefardischen Musikkulturen aufweisen.
Bella und Semjon Kalinowsky bringen neben Werken von Vladimir Dyck auch einige von Fernand Halphen (1872-1917), Samuel Alman (1877 – 1947), Minna Keal (1909-1999) und Sarah Feigin (1928-2010) u.a. zu Gehör.

Reservierungen: 0381/492 32 09 oder info@max-samuel-haus.de


Duo Kalinowsky




Aktuelle Ausstellung:
"Das Musikerpaar Hanning Schröder und Cornelia Auerbach"
26. Oktober 2017 - 4. April 2018
Erste Ausstellungsführung: Mittwoch, 1. November 17.00 Uhr

Die Ausstellung im Max-Samuel-Haus zeigt Leben und Werk der beiden Künstler Cornelia (1900-1997) und Hanning Schröder (1896-1987).
Cornelia Auerbach erlernte früh das Klavierspiel und erhielt später Unterricht bei Max Reger. Sie gilt als erste promovierte Musikwissenschaftlerin Deutschlands. 1900 in Breslau geboren, heiratete sie nach dem Studium und ihrer Promotion 1929 den Komponisten Hans Schröder. Er war der jüngste Sohn des Schiffskapitäns und späteren Kalkbrennereibesitzers Robert Schröder aus Rostock.
Die Nationalsozialisten verboten beiden ab 1933, ihre Berufe auszuüben – Cora, weil sie sie als Jüdin verfolgten, Hanning, weil er moderne, als „entartet“ verfemte Musik komponierte.
Cora Schröder tauchte mit der gemeinsamen Tochter Nele unter. Dank des Darguner Pastors Rienau konnten sie ab 1943 mit einer Tarnidentität als Organistin und Chorleiterin unentdeckt überleben. Hanning Schröder versteckte 1944/45 das jüdische Ehepaar Rewald in seinem Berliner Haus. Aus diesem Grund ehrte die Gedenkstätte Yad Vaschem Hanning Schröder 1978 als „Gerechten unter den Völkern“.


Plakat Ausstellung: Das Musikerpaar Hanning Schröder und Cornelia Auerbach


Allgemeine Informationen zur Ausstellung


Ausstellungszeitraum: 26. Oktober 2017 - 4. April 2018
   
Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag 10.00 - 16.00 Uhr und nach Absprache
   
Führungen: Dienstag, 21.11.2017 um 17.00 Uhr
  Donnerstag,07.12.2017 um 17.00 Uhr
  Dienstag, 09.01.2018 um 17.00 Uhr
  Sonntag, 21.01.2018 um 15.00 Uhr
  Sonntag, 04.02.2018 um 15.00 Uhr
  Donnerstag,22.02.2018 um 17.00 Uhr
  Sonntag, 04.03.2018 um 15.00 Uhr
  Dienstag, 20.03.2018 um 17.00 Uhr
   
Kuratoren: Steffi Katschke, Dr. Ulf Heinsohn
   
Eintritt: zur Ausstellung: 3,-€ • bei Führungen: 5,-€
  (für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren freier Eintritt)
   
  Führungen für Gruppen sind auf Anfrage möglich. Bitte sprechen Sie uns an!


 
 
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