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Neuigkeiten und aktuelle Veranstaltungen

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Sie haben aber auch die Möglichkeit, sich den Veranstaltungskalender auszudrucken.


Veranstaltungen des Max-Samuel-Hauses
Oktober - November 2018





Abschlussvortrag zur Finissage:
Dr. Ejal Eisler
"Rabbiner Emil Bernhard Cohn und der Unterricht der modernen hebräischen Sprache (Iwrit) 1933-1938"

Montag, 1. Oktober um 18.00 Uhr

Eintritt: Frei, Spenden sind willkommen



3. Jüdischen Kulturtage
14. Oktober 2018 bis 4. November 2018

Tickets: mvticket.de

Programm: www.synagoge-rostock.de


Plakat 3. Jüdische Kulturtage 2018




Im Rahmen der 3. Jüdischen Kulturtage
Ausstellungseröffnung
JUDEN IN ROSTOCK - EINST UND JETZT
17. Oktober 2018 bis 18. April 2019
Eröffnung am Mittwoch, 17. Oktober um 17.00 Uhr

Eintritt: Frei

Das Max-Samuel-Haus beleuchtet in seiner Ausstellung die jüdische Präsenz in Geschichte und Gegenwart Rostocks. Die Schau umfasst dabei die verschiedenen Abschnitte und Möglichkeiten der Niederlassung von Juden in Rostock.


Plakat Juden in Rostock Einst und Jetzt




Vortrag
Kirchenmusikdirektor Johannes Vetter: "Die andere Orgelbewegung - Wie die Orgel in die Synagoge kam"
Donnerstag, 18. Oktober um 19.00 Uhr

Eintritt: 5,-€

Der Einzug der Orgel in die liberalen Synagogen vieler mitteleuropäischen Großstädte ist ein Indiz für die Reform des theologischen Denken, der gottesdienstlichen Rituale und des Bewusstseins über den Status der jüdischen Gemeinden im europäischen Kulturraum. Initialzündung für die Reformbestrebungen war die von Moses Mendelssohn entwickelte jüdische Aufklärung (Haskala). Die Französische Revolution tat das Ihre hinzu, ein gesellschaftliches Klima zu schaffen, in dem die Emanzipation des Judentums eine ernsthafte Perspektive zu haben schien. Landrabbiner Israel Jacobson ließ 1801 in Seesen (Harz) die erste Synagogenorgel bauen. 1822 dokumentierte der „Hamburger Tempelstreit“ die leidenschaftliche Debatte über die Ausrichtung des Judentums, in dem es auch um die Orgel ging. Nachdem Rabbinerkonferenzen der „jüdischen Orgelbewegung“ durch Mehrheitsbeschluss ihren Segen gegeben hatten, entfaltete sich eine reichhaltige Tradition, die am 9. November 1938 ein jähes Ende fand. Es ist ein Gebot der Stunde, diese Tradition dem Vergessen zu entreißen.



Vortrag in der Reihe „Israel im Blick – Ein etwas anderer Reiseführer“
Prof. Dr. Michael Niemann: „Unter und über der Erde – Archäologie in Israel“
Dienstag, 23. Oktober um 18.00 Uhr

Eintritt: 3,-€



Im Rahmen der 3. Jüdischen Kulturtage
Posaunenkonzert
Intermezzo with Israeli Music and Friends
Donnerstag, 1. November um 19.00 Uhr

Eintritt: 10,-€ / 8,-€ (Studenten/Schüler, Jugendliche unter 18 Jahren, Rentner, Mitglieder der Jüdischen Gemeinde usw.)
Reservierungen unter: 0381/492 32 09

Es spielen: Thomas Mercat, Marcel Puig, Amit Rosenzweig und Marick Vivion
Das Quartett bringt Musik mit israelischen, spanischen, französischen und ara­bischen Anklängen zu Gehör. Die Musik jüdischer Israelis ist stark von Stil und Tra­dition ihrer Herkunftsländer geprägt. In den letzten Jahrzehnten wirkt aber auch Weltmusik ein. Die Mitglieder des Quartetts präsentieren dabei fein ornamentierte Stücke, Melodien mit Tiefgang und lebhafte Rhythmen ihrem Publikum in Deutschland, das mit seiner reichen und langen Mu­siktradition Musiker aus aller Welt anzieht.



Im Rahmen der 3. Jüdischen Kulturtage
Porträtkonzert
Musik aus einer anderen Welt. Ein jüdischer Komponist aus Polen zwischen Paris und Auschwitz
Samstag, 3. November um 20.00 Uhr
Im GemeindeChorHaus der St.-Johannis-Kantorei (Tiergartenallee 4, 18059 Rostock)
Eintritt: Um eine Spende wird gebeten

Seine Klavierlieder changieren zwischen zwei Sprachen, der Sprache seiner Wahlheimat Paris und der seines Mutterlandes Polen. Nach 1945 kam Jiddisch hinzu, die „Lagersprache“, zu der er zwischen den Kriegen als nichtreligiöser Jude und Pariser Weltbürger keinerlei Bezug hatte. Als er 1947 in Paris seine acht jüdischen Volkslieder veröffentlichte, tat er das nicht nur im originalen Jiddisch, sondern zugleich in französischer Übersetzung. Das ihm durchaus fremde Jiddisch hat ihm das Konzentrationslager nahegebracht, und zugleich klingen die jiddischen Lieder in seiner Wahlmuttersprache Französisch merkwürdig fremd, eine „Muttersprachlosigkeit“ in doppelter Hinsicht, das Vertraute wird fremd, und das Fremde vertraut.
Szymon Laks erblickte im November 1901 in Warschau das Licht der Welt. 1926 übersiedelte er in seine Wahlheimat Paris und änderte seinen Vornamen zum französischen Simon. Der Sohn jüdischer Eltern verstand von Mathematik eine Menge. Als Kreuzfahrtmusiker war er auf allen Weltmeeren zu Hause.
Die Nazis deportierten ihn an den dunkelsten Fleck der Erde. Auschwitz-Birkenau überlebte er als Dirigent des Lagerorchesters. Nach der Befreiung kehrte er zurück nach Paris, wo er im Dezember 1983 im Alter von 82 Jahren starb.
In Kooperation mit dem Max-Samuel-Haus veranstaltet die St.-Johannis-Gemeinde einen Liederabend mit Felizia Frenzel (Sopran), Martin Rösel (Rezitation) und Johannes Vetter (Klavier) aus Bielefeld. Zu den Simon-Laks-Liedern gesellen sich Gesänge von Claude Debussy, Hanns Eisler, Henry Purcell, Maurice Ravel und Franz Schubert. Martin Rösel liest aus dem Buch „Musik in Auschwitz“ von Simon Laks.


Plakat Laks-Abend 3.11.2018




Aktuelle Ausstellung:
"Mecklenburger im Heiligen Land und die deutschen Spuren in Israel"
24. Mai 2018 - 1. Oktober 2018

Im Heiligen Land lebten am Vorabend des Ersten Weltkrieges über 3.000 Christen, meist Württemberger. Als Missionare und Siedler leisteten sie ab den 1860-er Jahren einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung Palästinas, der heute weithin vergessen ist.
Das vorher vernachlässigte, durch Aufstände und Kriege verheerte Land konnte sich erholen, so dass es arabische Einwanderer von Norden und Süden anzog. Hinzu kamen auch deutsche Protestanten, die als Pioniere den ab den 1880-er Jahren einwandernden Juden Vorbild waren.
Diese Tätigkeit und ihre sichtbaren und teils bleibenden Spuren in Israel zeigt das Max-Samuel-Haus in Bild und Exponaten. Kaum bekannt sind die mecklenburgischen und pommerschen Beiträge dazu. So unterstützte der Rostocker Frauenmissions-Gebetsbund die Karmelmission in Haifa. Das erste Kinderspital des Nahen Ostens, das Marienstift in Jerusalem, stifteten Mecklenburgs Großherzog Friedrich Franz II. und seine Frau Marie. Das Tagebuch seiner Reise ins Heilige Land ist ebenso im Max-Samuel-Haus zu sehen, wie Plakate und Packung für in Haifa fabrizierte „Carmel-Seife“ des Mecklenburgers Struve. Der Greifswalder Theologie-Professor Gustaf Dalman, führend in der Erforschung Palästinas, gründete 1902 das Deutsche Evangelische Institut für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes, das noch heute in Jerusalem besteht, seine Sammlungen hütet das Dalman-Institut in Greifswald.

Kurator der Ausstellung: Dr. Jakob Eisler

Wir danken: Der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und dem Verein für württembergische Kirchengeschichte


Plakat Ausstellung: Mecklenburger im Heiligen Land und die deutschen Spuren in Israel


Allgemeine Informationen zur Ausstellung


Ausstellungszeitraum: 24. Mai 2018 - 1. Oktober 2018
   
Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag 10.00 - 16.00 Uhr und nach Absprache
   
Kurator: Dr. Jakob Eisler, Landeskirchliches Archiv Stuttgart
   
Führungen: Dienstag, 25.09.2018 um 17.00 Uhr
Führungen werden begleitet durch: Steffi Katschke, Dr. Ulf Heinsohn
   
Eintritt: zur Ausstellung: 3,-€ • bei Führungen: 5,-€
  (für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren freier Eintritt)
   
  Führungen für Gruppen sind auf Anfrage möglich. Bitte sprechen Sie uns an!




Veranstaltungskalender August - November 2018:
Weitere Veranstaltungen werden noch bekannt gegeben.

Konzert
Adafina
Donnerstag, 22. November um 19.30 Uhr
Eintritt: 10,00 € / 8,00 € (Jugendliche unter 18 Jahren)


 
 
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