Das Max-Samuel-Haus lädt Sie ein, jüdisches Leben und Geschichte zu entdecken. Neben unserer Dauerausstellung zum jüdischen Leben mit Einblicken in die jüdische Geschichte Rostocks zeigen wir regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen. Dabei realisieren wir sowohl eigene Projekte als auch ausgewählte Wanderausstellungen anderer Institutionen.
Dienstag bis Freitag, 10–16 Uhr
sowie nach Vereinbarung
Führungen für Gruppen bieten wir gern nach vorheriger Anmeldung an.
Kontaktieren Sie uns unter:
Erfahren Sie mehr zu Ihrem Besuch im Max-Samuel-Haus oder zu unseren Angeboten für Gruppen:
→ Details zu Ihrem Besuch
Dienstag bis Freitag, 10–16 Uhr
sowie nach Vereinbarung
4 € / 2 € mit Ehrenamtskarte
Freier Eintritt: bis 18 Jahre, AStA-Kulturticket, Warnowpass
Warnow-Pass
Führungsgebühr: 7 € / 3,50 € mit Ehrenamtskarte
Ausstellungsführungen (auch nach Vereinbarung):
Ausstellungsführungen (auch nach Absprache): dienstags oder donnerstags, 04.02.  20.02.  11.03. 01.04. 24.04.  06.05. jeweils um 17 Uhr
Führungen für Gruppen bieten wir gern nach vorheriger Anmeldung an.
Kontaktieren Sie uns unter:
info@max-samuel-haus.de · 0381 49 23 209
Erfahren Sie mehr zu Ihrem Besuch oder Gruppenangeboten:
→ Details zu Ihrem Besuch17. Januar bis 16. Mai 2025 und 19. November 2025 bis 20. Februar 2026
Warum gibt es einen sieben- und einen achtarmigen Leuchter? Was bedeutet der David-Stern? Warum soll man sich zu Purim betrinken? Gibt es eigentlich ein Tohuwabohu? Diese und andere Fragen werden in der Ausstellung des Max-Samuel-Hauses geklärt. Anschaulich und interaktiv führt die Ausstellung an grundlegende Fragen zum Judentum heran.
19. Oktober bis 11. November 2025
im Rahmen der 9. Jüdischen Kulturtage in Rostock
Pflanzen spielen eine bedeutsame Rolle in den Heiligen Schriften der abrahamitischen Religio-nen. Sie sind Symbole der Schönheit, der Fruchtbarkeit, der Heilung und der spirituellen Bedeutung. Jedes Aquarell in dieser Ausstellung erzählt eine eigene Geschichte. Von Oliven bis zu Zwiebeln, von Datteln bis zum Granatapfel – diese Werke sind eine Hommage an die Schönheit der Natur und die spirituelle Tiefe, wie sie in den heiligen Texten verehrt werden. Die Ausstellung bietet eine Gelegenheit, die Bedeutung dieser Pflanzen in verschiedenen religiösen Kontexten zu erforschen. Sie soll auch dazu dienen, den interreligiösen Dialog zu fördern und ein Verständnis für die gemeinsamen Wurzeln zu schaffen. Die 20 Aquarelle wurden von den Künstlerinnen Liselotte Bombitzki, Alexandra Hampp und Jutta Gildner geschaffen.
Das interreligiöse Projekt wendet sich an Menschen verschiedener Religionen, um sie zusammenzuführen und zum Gespräch über ihre Traditionen einzuladen. Es wird gefördert durch das Bundesprogramm „Weißt du, wer ich bin?“, der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, des Koordinationsrats der Muslime und des Zentralrats der Juden.
5. Juni bis 29. August 2025
Eine Ausstellung der Moses Mendelssohn Stiftung im Max-Samuel-Haus
Mit dem Ausruf „J’Accuse …! – „Ich klage an …!“ begann einer der berühmtesten Offenen Briefe innerhalb der europäischen Geschichte. Verfasst am 13. Januar 1898 von dem französischen Intellektuellen Émile Zola und an den französischen Präsidenten gerichtet, läuteten diese Zeilen eine Wende in der „Affäre Dreyfus“ ein.
Vier Jahre zuvor war der jüdische Hauptmann Alfred Dreyfus zu Unrecht des Landesverrats angeklagt und zu lebenslänglicher Verbannung auf die Teufelsinsel verurteilt worden. Der wahre Spion war wenige Tage zuvor freigesprochen worden, da der Generalstab, die Militärjustiz sowie die konservative Presse Beweise gefälscht und wissentlich Lügen verbreitet hatten.
Die Dreyfus-Affäre steht bis heute als Synonym für politischen Radikalismus und antisemitische Propaganda. Die Ausstellung der Moses Mendelssohn Stiftung stellt anhand von historischen Dokumenten den Verlauf der Affäre nach. Zusätzlich wird ein Blick in die zeitgenössische mecklenburgische Presse geworfen: Wie wird die Affäre Dreyfus im Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin dargestellt?
17. Mai bis 15. August 2024
Eine Ausstellung der Felix Nussbaum Gesellschaft mit 20 Reproduktionen wichtiger Werke Nussbaums
Das Werk Felix Nussbaums (1904-1945) ermöglicht einen sehr persönlichen Einblick in die Situation der ins Exil getriebenen deutschen Juden und zeigt seinen Rang als bedeutender Künstler der Moderne. Wie kein anderer Künstler seiner Generation hat der Maler diese Zeit in seinen Bildern künstlerisch reflektiert und dokumentiert: In seinem Oeuvre spiegeln sich die Erfahrungen von Exil, Flucht und Vertreibung, Gefangenschaft und Isolation im Versteck wider.
Â
13. Februar bis 5. Mai 2024
Eine Ausstellung der Jacob Teitel Akademie
In der Ausstellung steht Jacob Teitels Engagement für die internationale Anerkennung der Rechte von jüdischen Flüchtlingen im Vordergrund. Er knüpfte Kontakte mit dem deutschen Judentum und engagierte sich für weltweite Solidarität. Teitel betätigte sich aktiv in der internationalen jüdischen Wohlfahrt. Doch nicht nur sein Wirken, auch die Geschichten und Biografien anderer Emigranten und ihr soziales Engagement, werden aufgegriffen und erläutert.
Jacob Teitel wurde 1850 in Tschornyj Ostriw (damals Russisches Zarenreich, heute Ukraine) geboren. Er studierte Jura in Moskau und trat 1885 in den Staatsdienst ein. Als einziger jüdischer Untersuchungsrichter Russlands war er vor allem im Wolga-Gebiet des Landes aktiv: In Samara und Saratov. Nach der Oktoberrevolution 1917 emigrierte er – wie auch viele Vertreter der russisch-jüdischen Intelligenz – nach Mittel- und Westeuropa und lebte zuerst in Ber-lin. 1921 wurde er zum Vorsitzenden des „Verbandes russischer Juden in Deutschland“ gewählt. Der Verband wurde 1935 durch die Nationalsozialisten verboten. 1933 wanderte Teitel nach Frankreich aus, wo er 1939 starb.
„Ich habe immer gedacht, dass der Sinn von Hilfe nicht in materieller Unterstützung liegt, sondern vielmehr darin, dass der Mensch nicht seinen Glauben verliert und sich unendlich einsam und verlassen fühlt“. Jacob Teitel in einem Interview der Zeitung „Rul`“, Berlin, 1923
13. September bis 14. Dezember 2023
Eine Ausstellung des Max-Samuel-Hauses in Rostock
Aus Anlass des 100. Geburtstages Jeffrey Jürgen Bernhards am 7. August 2023 soll sein Leben und das seiner näheren und weiteren Familie präsentiert werden. Großvater und Vater, beide Bürstenfabrikanten, engagierten sich in der Israelitischen Gemeinde Rostock unter anderem als Vorsitzende.
Als mittleres Kind der Bernhards wuchs er in Rostock auf. Mitte der 1930er Jahren bereitete Jürgen in Berlin auf einer Werkschule seine Auswanderung vor, dann ging er in die Lehre als Möbeltischler bei Decker & Blau, Stolp in Pommern, die der Novemberpogrom vorzeitig ab-brach. Er floh Anfang 1939 nach England, wo er später in Manchester seine ebenfalls geflüch-tete ältere Schwester Ursula wiedersah. Die jüngste Schwester Hanni entkam 1937 nach Schweden und reiste im Kriege weiter nach Palästina. NS-Schergen ermordeten Eltern und Großmutter in Konzentrationslagern. Jürgen gründete 1943 mit Ruth Lengsfelder eine Familie. Er war als Landschaftsarchitekt und Gartenbauer erfolgreich. Seine Schwestern in Berlin (Ost) und Kabri/Israel besuchte er zwar, doch Rostock sah er nie wieder.
12. Mai – 10. August 2023
Eine Ausstellung des Max-Samuel-Hauses in Rostock
Mit dem Aufstieg der Seebäder im Wilhelminischen Kaiserreich, trat auch der „Bäder-Antisemitismus“ auf den Plan. „Judenrein!“ lautete die Parole, lange bevor der NS-Staat Wirklichkeit geworden war. Schon um 1900 bringen jüdische Zeitungen „Bäderlisten“ heraus, anhand derer sie vor Bädern warnen, in denen jüdisches Publikum „unerwünscht“ ist. Als „Judenbäder“ gelten umgekehrt Orte, wo zunächst noch eine liberale Atmosphäre herrscht. In Anlehnung an das gleichnamige Buch von Kristine von Soden, das zur Ausstellung in einer erweiterten Neuausgabe erscheint, werden neben historischen Dokumenten und
Ansichtskarten ausgewählte Texte aus Briefen und Tagebüchern z.B. von Else Lasker-Schüler, Victor Klemperer und Mascha Kaléko gezeigt, die beide Seiten des Strandalltags illustrieren: das Naturschöne und Erholsame an der Ostsee und die zunehmende antisemitische Bedrohung bis 1937, als nahezu alle Seebäder und Strände für jüdische Badegäste verboten waren.
3. Februar bis 27. April 2023
Wie haben die Menschen in den Konzentrationslagern gelebt, welche Ängste und Hoffnungen hatten sie? Wenige Papiere, Schriftstücke, Postkarten und Fotos zeigen Spuren. Den Nachgeborenen eine Verpflichtung zur Erinnerung und Bewahrung.
Das Thema, das die Bildhauerin Marlies Poss bewegt: Vergessenes jüdisches Leben zu erinnern, heutiges Bewusstsein zu evozieren und zu provozieren, das, was war, lebendig zu vergegenwärtigen und das Gewesene nicht nur museal aufzubewahren, sondern zu wecken und zu transformieren.
In der Ausstellung werden Dokumente der nach Theresienstadt deportierten Hamburgerin Berthie Philipp (1881-1960) und Skulpturen ihrer Großnichte Marlies Poss (geb. 1944) gezeigt.
Aus Originaldokumenten und den Erinnerungen Berthie Philipps an die Zeit im Konzentrationslager ist eine kleine, sehr eindrückliche Ausstellung entstanden.
Das Max-Samuel-Haus will zusätzlich auch jüdische Rostocker und Mecklenburger, die in Theresienstadt starben oder von dort in Vernichtungslager deportiert wurden, porträtieren. Auch sie verfassten Postkarten – nur ganz wenige der Dokumente sind erhalten.
Unsere Dauerausstellung vermittelt einen grundlegenden Einblick in Judentum und jüdisches Leben. Darüber hinaus beleuchtet sie zentrale Aspekte der jüdischen Geschichte Rostocks und erzählt die Biografie unseres Namensgebers Max Samuel.
Aktuell wird die Ausstellung umfassend modernisiert. Freuen Sie sich auf eine neu gestaltete Präsentation zum jüdischen Leben und zur jüdischen Geschichte Rostocks und Mecklenburgs – mit interaktiven Elementen und neuen Perspektiven. Die neue Dauerausstellung ist bald im Max-Samuel-Haus zu erleben.
Dienstag bis Freitag, 10–16 Uhr
sowie nach Vereinbarung
4 € / 2 € mit Ehrenamtskarte
Freier Eintritt: bis 18 Jahre, AStA-Kulturticket, Warnowpass
Warnow-Pass
Führungsgebühr: 7 € / 3,50 € mit Ehrenamtskarte
Freier Eintritt: bis 18 Jahre, AStA-Kulturticket, Warnowpass
Warnow-Pass
Erfahren Sie mehr zu Ihrem Besuch im Max-Samuel-Haus oder zu unseren Angeboten für Gruppen:
→ Details zu Ihrem BesuchEinige unserer Ausstellungen können Sie für Ihr Museum, Kulturzentrum oder Ihre Schule ausleihen.
Sie erhalten von uns Hinweise und Anleitungen zu Transport und Auf- und Abbau. Zur Ausstellung „Judentum erklärt“ stellen wir zudem begleitende Bildungsmaterialien zur Verfügung, die Sie in Ihrer Vermittlungsarbeit nutzen können. Â
Bei Interesse kontaktieren Sie uns gerne:
info@max-samuel-haus.de · 0381 49 23 209
Was bedeutet der Shabbat für Jüdinnen und Juden und warum ruht am Freitagabend plötzlich das Alltagsleben? Was heißt es, wenn Speisen „koscher“ sind und warum gibt es einen siebenarmigen und achtarmigen Leuchter? Weshalb ist das Purimfest einer der fröhlichsten Feiertage, bei dem es sogar ausdrücklich erwünscht ist, sich zu betrinken?
Solchen und vielen weiteren Fragen widmet sich die Ausstellung „Judentum erklärt“. Sie bietet einen anschaulichen und vielseitigen Zugang zu jüdischer Religion, Geschichte und Kultur.
In mehreren thematischen Abschnitten werden zentrale Aspekte des Judentums vorgestellt: religiöse Feiertage, Speisevorschriften, hebräische und jiddische Begriffe, aber auch historische Brüche und die Vielfalt innerhalb der jüdischen Gemeinschaften. Klare Sprache, zahlreiche Fotos und gut strukturierte Erläuterungen machen es auch ungeübten Besucherinnen und Besuchern leicht, einen Zugang zum Thema zu finden. Vier mit Stoff bespannte Ausstellungstürme, Sitzwürfel-Puzzle, koscherer Einkaufskorb und ein Pessach-Mahl sprechen unterschiedliche Sinne an und laden ein, einzelne Themenbereiche selbstständig zu vertiefen.
Die Ausstellung kann mit einem PKW transportiert werden und ist mit einer Anleitung leicht auf- und abbaubar.
Umfang:
Leihgebühr: kostenlos
Sprechen Sie uns an: 0381/492 32 09 oder info@max-samuel-haus.de
Bisher war die Ausstellung bereits an folgenden Orten zu sehen:
Die Ausstellung erzählt auf 19 Tafeln vom Leben jüdischer Menschen in Mecklenburg-Vorpommern nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Mittelpunkt steht die Frage, vor der viele Überlebende nach der Befreiung standen: Bleiben, neu anfangen – oder weiterziehen? Thematisiert werden die schwierigen Bedingungen der Nachkriegszeit, die Gründung der Jüdischen Landesgemeinde Mecklenburg, staatliche Repressionen in der DDR sowie Auswanderungen in den 1950er Jahren. Zugleich zeigt die Ausstellung, wie sich trotz aller Herausforderungen neue Perspektiven für jüdisches Leben in der Region entwickelten. „Zurück ins Leben? Juden in Mecklenburg“ kann ausgeliehen werden. Die Ausstellung ist leicht zu transportieren und aufzubauen und kann bei Bedarf auch in reduzierter Tafelauswahl gezeigt werden.
Format & Transport
Leihgebühr: kostenlos
Bei Interesse sprechen Sie uns gerne an: info@max-samuel-haus.de · 0381 49 23 209
Bisher war die Ausstellung bereits an folgenden Orten zu sehen:
Â
Mit dem Aufstieg der Seebäder im Wilhelminischen Kaiserreich, trat auch der „Bäder-Antisemitismus“ auf den Plan. „Judenrein!“ lautete die Parole, lange bevor der NS-Staat Wirklichkeit geworden war. Schon um 1900 bringen jüdische Zeitungen „Bäderlisten“ heraus, anhand derer sie vor Bädern warnen, in denen jüdisches Publikum „unerwünscht“ ist. Als „Judenbäder“ gelten umgekehrt Orte, wo zunächst noch eine liberale Atmosphäre herrscht. In Anlehnung an das gleichnamige Buch von Kristine von Soden, das zur Ausstellung 2023 in einer erweiterten Neuausgabe erschien, werden neben historischen Dokumenten und Ansichtskarten ausgewählte Texte aus Briefen und Tagebüchern z.B. von Else Lasker-Schüler, Victor Klemperer und Mascha Kaléko gezeigt, die beide Seiten des Strandalltags illustrieren: das Naturschöne und Erholsame an der Ostsee und die zunehmende antisemitische Bedrohung bis 1937, als nahezu alle Seebäder und Strände für jüdische Badegäste verboten waren.
Umfang:
Leihgebühr: 200 €
Bei Interesse sprechen Sie uns gerne an: info@max-samuel-haus.de · 0381 49 23 209
Bisher war die Ausstellung bereits an folgenden Orten zu sehen:
Â
Max-Samuel-Haus
Stiftung Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur in Rostock
Schillerplatz 10
18055 Rostock
Ausstellung
Dienstag – Freitag
10–16 Uhr
und nach Vereinbarung
Bürozeiten
Montag–Freitag
9–16 Uhr
und nach Vereinbarung
Bankverbindung:
Ostseesparkasse Rostock
IBAN:
DE39 1305 0000 0220 0145 66
BIC:Â Â
NOLADE21ROS
Â