Aufgrund eines technischen Problems, finden Sie das Programm der Kulturtage nicht auf der Seite der Jüdischen Gemeinde Rostock, sondern hier.
Das Festival für jüdische Kunst und Kultur feiert sein Jubiläum mit zehn Veranstaltungen an neun Orten!
Wer hätte das gedacht, wir feiern unser Jubiläum. Die Jüdischen Kulturtage in Rostock finden zum 10. Mal statt. Im Judentum und in der jüdischen Kultur spielt die Zahl 10 eine große Rolle. Unsere Gelehrten sagen, nur die Zahlen 3 und 7 seien noch wichtiger als die 10. Bekanntlich sind es 10 Gebote, die Mosche auf dem Berg Sinai von Gott erhielt und für ein gemeinsames Gebet brauchen wir 10 jüdische Männer, einen Minjan. Und eine Stadt gilt übrigens als groß, wenn es zu Purim mindestens 10 Personen gibt, die zu dem Fest gerade ohne Beschäftigung sind und deshalb zum Lesen der Esther-Rolle in die Synagoge gerufen werden können.
Rückblickend auf die zehn Jahre, in denen wir das Festival durchführen konnten, kann ich sagen, dass sich unsere Rostocker jüdischen Kulturtage trotz des nicht ganz einfachen Starts im Jahr 2016 etabliert haben. Die Veranstaltungen sind überwiegend gut besucht. Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt bewerben sich, um auftreten zu können.
Als Organisatoren möchten wir in erster Linie unseren Rostockerinnen und Rostockern, aber auch den Gästen unserer Stadt ein abwechslungsreiches Programm bieten und auch immer etwas zum Nachdenken. Wir als Gemeinde hätten das Alles nie alleine geschafft. Deshalb richte ich meinen aufrichtigen Dank an die Förderer, speziell den Zentralrat der Juden in Deutschland, das Land Mecklenburg-Vorpommern und die Hanse- und Universitätsstadt Rostock sowie unsere liebgewonnenen Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner.
Ich läute nun also die Glocke und lade Sie alle recht herzlich zu unseren Veranstaltungen ein.
Juri Rosov, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Rostock
Philipp Peyman Engel und Hamed Abdel-Samad „Was darf Israel“
Der Anschlag vom 7. Oktober und der Gazakrieg haben die Lage im Nahen Osten dramatisch verändert. Aber auch in Deutschland: Plötzlich werden Dinge ausgesprochen, die lange ein Tabu waren, plötzlich radikalisieren sich auch hier die Haltungen. Selbst unter Freunden: Hamed Abdel Samad und Philipp Peyman Engel schreiben sich Briefe zur Lage im Nahen Osten und tauschen sich direkt und kontrovers zur Lage im Nahen Osten: Betreibt Israel in Gaza einen Genozid? Unterstützen die Palästinenser den Terror? Auf welcher Seite steht Deutschland? Und: Wie kann die Zukunft der Region aussehen?
Eine Kooperation mit der Universität der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.
Nur nach vorheriger Anmeldung unter mitarbeiter@synagoge-rostock.de
Informationen zu Einzelveranstaltungen sind bei den jeweiligen Partnerorganisationen eingestellt. Der Hauptveranstalter, die Jüdische Gemeinde Rostock, kann in diesem Jahr aus technischen Gründen nur telefonisch unter 0381/4590724 Auskunft geben. Sollte es nicht anders ausgewiesen sein, erfolgt der Vorverkauf über mvticket.de/Pressezentrum und die dort angeschlossenen Vorverkaufsstellen, z.B. in den Tourismuszentralen. Alle Veranstaltungen innerhalb der Jüdischen Kulturtage in Rostock sind öffentlich und können daher in Bild und Ton zu PR-Zwecken aufgezeichnet werden.
Die Jüdische Gemeinde Rostock behält sich vor, im Rahmen ihres Hausrechtes beim Einlass zu Veranstaltungen im Gemeindezentrum Kontrollen vorzunehmen, für mitgebrachte Taschen gilt eine maximale Größe von DIN A4.
