
22.01.2026
Was ist ein „Judenstern“? Wofür steht Shoah? Und was wusste die deutsche Zivilbevölkerung während des Holocaust? Immer mehr Kurzvideos gehen diesen Fragen nach. Shoah Stories gibt ihnen eine neue digitale Bühne.
Tausende von Videos und Millionen von Aufrufen in vier Jahren: Das ist die Zwischenbilanz der TikTok Shoah Commemoration & Education Initiative (SCEI). Sie unterstützte Gedenkstätten, Museen und Organisationen seit 2021 auf der ganzen Welt dabei, reichweitenstarke Inhalte für die Social-Media-Plattform zu produzieren. Die Videos sind online, aber unter immer neuen Inhalten immer schwerer zu finden – bis jetzt.
Weiterlesen: Shoa Stories - Lernen über Holocaust mit Kurzvideos
26.01.2026
Denksteinreinigung
Am Sonntag, 25. Januar 2026 trafen sich etwa 50 Freiwillige, um die Denksteine in Rostock zu reinigen. Wir danken allen, die bei klirrender Kälte und eisigem Wind teilgenommen haben. Alle 93 Steine konnten gereinigt werden!
Wir danken aber auch besonders denjenigen, die sich das ganze Jahr über anonym um die Denksteine kümmern. Es fiel auf, dass einige Steine besser gepflegt waren als erwartet.
Bei Kaffee, Tee und gespendeten Kuchen trafen sich viele Helferinnen und Helfer nach dem Reinigen im Max-Samuel-Haus zu Gesprächen und persönlichem Austausch.
12.12.2025, Foto: ENDSTATION RECHTS
Reinigen der Rostocker Denksteine
Sonntag, 25. Januar 2026 um 14 Uhr am Max-Samuel-Haus
Anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktages am 27.01. lädt der Förderverein des Max-Samuel-Hauses zur Pflege der Denksteine für die ermordeten Rostocker Jüdinnen und Juden am 25.01.2026 um 14.00 Uhr am Max-Samuel-Haus ein.
Herzlich eingeladen sind interessierte Personen, Seminargruppen sowie Schulklassen und Vereinsgruppen. Der Verein Freunde und Förderer des Max-Samuel-Hauses e.V. kümmert sich seit 2001 um das Denksteinprojekt in Rostock. Ziel ist es, den Rostocker Jüdinnen und Juden, die zur Zeit des
27.11.2025
Schulkino zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. und 28. Januar 2026 im Lichtspieltheater Wundervoll (Metropol) Rostock
Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus findet der Augen auf-Kinotag in Berlin, Dresden, Erfurt, Frankfurt/Main, Rostock und Stuttgart statt. Am 27. und 28. Januar wird für Schulklassen ein Kinoprogramm mit bewegenden Filmen und anschließenden Gesprächen mit Filmgästen angeboten. Ein besonderes Kinoevent am Abend des 27. Januars, zeitgleich in Berlin, Dresden, Erfurt, Frankfurt am Main, Rostock
20.11.2025
Wurzeln schlagen?
Jüdisches Leben in Deutschland von 1945 bis heute
Jüdisches Leben in Deutschland nach 1945 – wer blieb nach der Shoah im Land der Täter, wer kehrte aus dem Exil zurück, und wie gelang der Aufbau neuer Gemeinden? In der neuen Folge des historycast spricht Almut Finck mit der Soziologin Karen Körber vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg.
Das Gespräch beleuchtet, welche Überlebensstrategien jüdische Familien nach 1945 fanden, wie sie Isolation und Antisemitismus erfuhren und überwanden und was sie überhaupt zum Dableiben oder Rückkehren bewegte. Karen Körber schildert, wie jüdisches Leben in den Nachkriegsjahren zwischen provisorischer Gemeinschaft und Emigrationsdruck nach Israel aussah und wie Migrationen aus Osteuropa und sogar dem Iran seit den 1950er Jahren das Gemeindeleben prägten. Ein Schwerpunkt liegt auf der Zuwanderung sogenannter Kontingentflüchtlinge aus der Sowjetunion in den 1990er Jahren, die das jüdische Leben in Deutschland grundlegend veränderte.
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