Eingangsbild

12.12.2025, Foto: ENDSTATION RECHTS

Reinigen der Rostocker Denksteine
Sonntag, 25. Januar 2026 um 14 Uhr am Max-Samuel-Haus

Anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktages am 27.01. lädt der Förderverein des Max-Samuel-Hauses zur Pflege der Denksteine für die ermordeten Rostocker Jüdinnen und Juden am 25.01.2026 um 14.00 Uhr am Max-Samuel-Haus ein.
Herzlich eingeladen sind interessierte Personen, Seminargruppen sowie Schulklassen und Vereinsgruppen. Der Verein Freunde und Förderer des Max-Samuel-Hauses e.V. kümmert sich seit 2001 um das Denksteinprojekt in Rostock. Ziel ist es, den Rostocker Jüdinnen und Juden, die zur Zeit des

22.01.2026

Was ist ein „Judenstern“? Wofür steht Shoah? Und was wusste die deutsche Zivilbevölkerung während des Holocaust? Immer mehr Kurzvideos gehen diesen Fragen nach. Shoah Stories gibt ihnen eine neue digitale Bühne.

Tausende von Videos und Millionen von Aufrufen in vier Jahren: Das ist die Zwischenbilanz der TikTok Shoah Commemoration & Education Initiative (SCEI). Sie unterstützte Gedenkstätten, Museen und Organisationen seit 2021 auf der ganzen Welt dabei, reichweitenstarke Inhalte für die Social-Media-Plattform zu produzieren. Die Videos sind online, aber unter immer neuen Inhalten immer schwerer zu finden – bis jetzt.

27.11.2025

Schulkino zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. und 28. Januar 2026 im Lichtspieltheater Wundervoll (Metropol) Rostock

Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus findet der Augen auf-Kinotag in Berlin, Dresden, Erfurt, Frankfurt/Main, Rostock und Stuttgart statt. Am 27. und 28. Januar wird für Schulklassen ein Kinoprogramm mit bewegenden Filmen und anschließenden Gesprächen mit Filmgästen angeboten. Ein besonderes Kinoevent am Abend des 27. Januars, zeitgleich in Berlin, Dresden, Erfurt, Frankfurt am Main, Rostock

30.10.2025

Was bedeutet der Shabbat für Jüdinnen und Juden – und warum ruht am Freitagabend plötzlich das Alltagsleben? Was heißt es, wenn Speisen „koscher“ sind und warum gibt es einen siebenarmigen und achtarmigen Leuchter? Weshalb ist das Purimfest einer der fröhlichsten Feiertage, bei dem es sogar ausdrücklich erwünscht ist, sich zu betrinken?
Solchen und vielen weiteren Fragen widmet sich die Ausstellung „Judentum erklärt“, die seit dem 17. Januar 2025 im Max-Samuel-Haus in Rostock zu sehen war. Sie bietet einen anschaulichen und vielseitigen Zugang zu jüdischer Religion, Geschichte und Kultur.
Das Gästebuch der Ausstellung spiegelt das Interesse der Besucherinnen und Besucher auf eindrucksvolle Weise wider. Neben anerkennenden Kommentaren wie „Ein toller Überblick! Dass der Missionierungsgedanke im Judentum nicht existiert, war mir neu!“ finden sich auch zahlreiche Einträge von Schülerinnen und Schülern. Eine sechste Klasse schrieb begeistert: „Es war sehr schön und cool! Es hat Spaß gemacht!“ Eine andere Gruppe betonte: „Das war Unterricht, aber in anderer, abwechslungsreicher Form!“ Solche Rückmeldungen belegen eindrucksvoll, wie wichtig eine anschauliche und altersgerechte Vermittlung von Religion und Kultur ist – insbesondere in einer Zeit, in der Antisemitismus wieder vermehrt sichtbar wird.

30.10.2025

Auf insgesamt 19 Tafeln wurde zwischen dem 7. Mai und 1. Oktober 2015 eine Ausstellung über das Leben der Juden in Mecklenburg Vorpommern nach der Zeit des Zweiten Weltkrieges gezeigt. Die von Kuratoren Dr. Ulf Heinsohn und Jascha Lina Jennrich erarbeiteten Erkenntnisse wurden im Max-Samuel-Haus gezeigt. Die zentrale Frage und das Thema waren die Entscheidung vieler nach dem Krieg in Mecklenburg und Vorpommern gestrandeter Juden, wie es nach der Befreiung weitergehen sollte. Allgemein standen viele Fragen zu dieser Zeit im Raum.